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Thema: Gratis Pornos ein Leben lang: Entschädigung für Einwohner von Fucking

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    Gratis Pornos ein Leben lang: Entschädigung für Einwohner von Fucking


    Ein Ort, der bei einigen erotische Assoziationen weckt: Fucking in Österreich. Die Gemeinde, die nur etwa 100 Einwohner hat, wird regelmäßig bestohlen.
    Denn das Ortsschild ist besonders bei Touristen aus dem englischsprachigen Raum sehr beliebt.© picture alliance / dpa /MANFRED FESL

    Pornofilme gucken ein Leben lang - und das gratis. Dieses eher gewöhnungsbedürftige Geschenk hat die Sex-Internetplattform "Pornhub" der österreichischen Gemeinde Fucking gemacht.

    Es klingt nach einem Scherz, ist aber offenbar ein ernsthaftes Angebot. Die Sex-Website "Pornhub" hat jetzt ein Werbevideo bei Youtube veröffentlicht, in dem neben Fucking auch anderen Orten der Gratiszugang zum Erwachsenen-Programm offeriert wird.

    Doch was ist der Grund für das skurrile Digitalangebot? Im Video wird - mit einem Augenzwinkern - erklärt, dass es viele Orte auf der Welt gibt, deren Bewohner immer wieder Opfer von Spott und Beleidigungen werden. Unter den Beispielen wird nicht nur Fucking aufgeführt. Auch La Vagina in Italien, Orgy in Frankreich, Rectum in den Niederlanden, Bitsch in der Schweiz (Kanton Wallis) und Cumming in den USA gehören unter anderem zu den auserwählten Orten. Um die Einwohner dieser Orte für anzügliche Witze und spöttische Kommentare zu entschädigen, will "Pornhub" sie nun in ihr sogenanntes Premium Places Programm aufnehmen. Das bedeutet, dass jeder Bewohner des betreffenden Ortes demnächst auf die Sexvideos bei "Pornhub" zugreifen kann. Welche genaue Anzahl von Gemeinden und Städten nun vom Gratis-Angebot profitieren soll, ist nicht bekannt.

    Abo bei Pornhub kostet eigentlich 10 Dollar

    Der Nutzer profitiert dabei vom eigentlich kostenpflichtigen Abo-Modell namens "Pornhub Premium". Damit lassen sich alle Inhalte ohne Werbung abspielen. Zudem gibt es einen Zugang, mit dem man Pornos in Full HD (eine höhere Auflösung) schauen kann. Das geht nicht nur am Computer daheim, sondern beispielsweise auch auf dem Smartphone und dem Tablet. Normalerweise kostet das knapp 10 Dollar pro Monat. Das entspricht laut aktuellem Wechselkurs rund 8 Euro. Zum Gucken der Pornos wird niemand gezwungen. Wie genau umgesetzt werden soll, dass jeder Bewohner einen Zugang angeboten bekommt, hat "Pornhub" bislang nicht verraten.

    Titz und Petting in Deutschland auch Premium Places

    In Deutschland gibt es mindestens zwei Gemeinden, denen die originelle Offerte ins Haus steht: Die Gemeinde Titz in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Düren und die Gemeinde Petting in Oberbayern (Kreis Traunstein).

    In Titz wusste man am Mittwochmorgen noch nichts vom großzügigen Internetangebot. Andreas Bräuer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der Gemeinde mit 8200 Einwohnern, sagte, der Ort sei normalerweise kaum Spott wegen des Namens ausgesetzt. Was der Bürgermeister, Jürgen Frantzen, von dem Angebot aus dem Youtube-Video von "Pornhub" hält, ist bislang nicht bekannt. Er ist aktuell im Urlaub.

    Auch in Petting war nach Angaben von Geschäftsleiter Reinhard Melz nichts über das Angebot via Video bekannt. Die Gemeinde, die etwa 2300 Einwohner zählt, sei im Alltag nicht im Fokus von Verhöhnungen wegen des Namens. Doch vor circa 20 Jahren gab es einen Fall, der im Gedächtnis geblieben sei. Die Moderatorin Verona Feldbusch (heute Pooth) suchte für ihre RTL-Sendung "Veronas Welt" eine Hauptstadt. Damals sei sie mit einem Kamerateam in Petting aufgetaucht und habe Leute fürs Fernsehen zu dem Thema interviewt.

    Fucking wird regelmäßig das Ortsschild gestohlen

    Die Gemeinde Fucking hat zwar nur etwa 100 Einwohner, ist aber bei Touristen äußerst beliebt. Insbesondere Besucher aus dem englischsprachigen Raum haben sich schon viele Male am Ortsschild vergriffen und es gestohlen. Glaubt man dem Wikipedia-Eintrag zu Fucking, wurden sogar ganze Reisebusse voll von Touristen nach Fucking gekarrt, die dann scharenweise für Fotos mit dem begehrten Schild posierten. Das Schild wurde einbetoniert. Zudem gab es Versuche, die Gemeinde umzubenennen - doch sie scheiterten.
    Quelle:

    Das ganze in Computerbild: Masturbieren in Hairy Hill - Sex-Landkarte: Hier gibt es Pornhub-Premium für lau!

    Werbung ist alles. Also nicht für die Stadt.^^

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